Partnergemeinde Rechlin

Hier erfahren Sie Neues aus unserer Partnergemeinde Rechlin

Abstand halten
Bildrechte: Häggberg

Abstand halten!

Liebe Partnergemeinde, sechshundert Kilometer dürften genug sein, oder? Unsere Gemeinden unterscheiden sich ja in vielerlei Hinsicht. Das macht es ja oft so spannend. Aber nun hat uns dasselbe Thema fest im Griff. Wenn Sie dies lesen, sind die aktuellen November Beschränkungen vielleicht gerade an ihr Ende gekommen. Vielleicht auch nicht. Ihnen geht es wie uns: Man kann nichts richtig planen, immer wenn Plan A schon lange verworfen ist und auch die Pläne B und C nicht mehr funktionieren, dann sitzen wir ratlos zusammen und versuchen einen Plan D zu machen – der natürlich voraussichtlich noch einige Kinder bekommen wird. Da gibt es viele Enttäuschungen, manchmal auch schon einen gewissen Galgenhumor. Gerade, wenn es um Weihnachten geht. Wie soll das nur werden?

Und da sind wir jetzt über unseren Hochsicherheitsabstand von sechshundert Kilometern vermutlich mit ganz ähnlichen Fragen beschäftigt. Und ich finde, dadurch fühlt es sich mit einem Mal plötzlich ganz nah an! Da merke ich etwas von der gemeinsamen Hoffnung, die ja in allen Kirchengemeinden dieselbe ist. Egal, ob wir nun gerade auf einen neuen Pastor oder eine neue Pastorin warten wie Ihr oder wie wir mit allerlei Bauprojekten beschäftigt sind. Egal, ob Franken oder Mecklenburg. 

Jesus Christus kommt an Weihnachten auf die Welt und die Botschaft der Engel ist: Fürchte dich nicht! Das ist das Einzige, was feststeht. Aber das ist das Entscheidende. Der König kommt! Nach Rechlin und Vipperow und nach Veitshöchheim. Von dem müssen wir keinen Abstand halten. Im Gegenteil. 

Bleiben Sie alle gesund uns behütet!

Ich grüße Sie von der Müritz

Pastorin Verena Häggberg

Pfarrhaus Vipperow
Bildrechte: Gemeinde Vipperow

Rechlin und Vipperow auf Fusionskurs?
 

Die Sanierung des Pfarrhauses in Vipperow nimmt Gestalt an. Natürlich ist die Finanzierung und Planung dieses großen Projektes umfangreich. Voraussichtlich werden wir im Frühjahr 2021 anfangen zu bauen. Im rechten Teil wird eine zweistöckige Pfarrwohnung entstehen. Im linken Teil wird (voraussichtlich) ein größerer Gemeinderaum mit halboffener Küche untergebracht. Amtszimmer und Archiv werden nach hinten verlegt. Über den Gemeinderäumen soll noch eine kleine Gäste- und Ferienwohnung eingebaut werden, so dass weitere Einnahmen aus Vermietung erzielt werden können, aber auch Unterbringung für Gäste der Gemeinde (Musiker, Pilger, Vertretungspastoren, Referenten) möglich ist.
Den Großteil der Kosten wird die Propstei übernehmen. Nur dadurch ist es überhaupt denkbar, ein Projekt dieser Größenordnung anzugehen. In die- sem Zusammenhang denken die Kirchenältesten der Gemeinden Rechlin und Vipperow darüber nach, beide Gemeinden zu einer
zusammenzuschließen.
Hintergrund ist zum einen, dass dann der Erlös aus dem Verkauf des Rechliner Pfarrhauses zur Finan- zierung der Sanierung in Vipperow beitragen kann. Zum anderen aber
auch, wie wir kirchliche Gemeinschaft bei immer weniger Gemeindemitglie- dern aktuell 460 in beiden Gemeinden) aufrecht erhalten können. Brauchen wir jedes Kirchengebäude dazu? Müssen wir jeden Friedhof erhalten? Steht uns noch eine volle Pastorenstelle zu? Mit einem modernen Pfarrhaus können wir Fakten schaffen, die helfen, den Pfarrsitz für die Zukunft zu erhalten. (Beitrag gekürzt)

(Gemeinde Vipperow/Rechlin)

Partnerschaft mit Rechlin
Bildrechte: Christuskirche

Partnergemeinde Rechlin zu Gast in Veitshöchheim

Um der Partnerschaft zwischen den beiden Kirchengemeinden neue Impulse zu geben, hatten sich Pastorin Häggberg zusammen mit Jana Winkel und Dagmar Kuhnle aus dem Kirchengemeinderat aufgemacht Veitshöchheim am Wochenende 08.-10.11. zu besuchen. Der 30. Jahrestag des Mauerfalls gab dem Treffen eine besondere Bedeutung.

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Maria und Josef unterwegs
Bildrechte: Häggberg

Maria und Josef unterwegs

Maria und Josef reisen in der Adventszeit durch unsere Gemeinden. Da die zwei Holzfiguren es im vergangenen Jahr nicht über die Müritz geschafft haben, beginnen wir diesmal in Vipperow. Die Idee bleibt: Maria und Josef sind in einem Koffer unterwegs. Sie bitten jeden Tag einen anderen Menschen, eine andere Familie um Unterkunft. Dabei müssen Sie den beiden helfen! Am Tag vor dem 1. Advent sind die zwei in ihrem Koffer, in dem sich
auch eine Kerze, etwas Wegzehrung und ein Tagebuch befinden, zu Gast beim Vipperower Weihnachtsbaumstellen. Von dort nimmt sie der oder die erste Gastgeber(in) mit nach Hause, macht es ihnen schön und trägt die Erlebnisse in das Tagebuch ein. Am nächsten Tag werden sie weitergereicht, dann ziehen sie in ein anderes Haus ein. Um den 4. Advent (21. Dezember) herum müssen sie zur Pastorin zurückkehren. Bei den Gottesdiensten am Heiligen Abend werden die beiden dann von ihren Erlebnissen berichten.