Willkommen in der Christuskirche

Liebe Gemeinde!
 

Hoffnung - Vertrauen
Bildrechte: Hohmeier

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht - man mag kaum noch Nachrichten einschalten, in denen schon wieder neue Krisen aufgezeigt werden. In der Wortwahl steigern sich Medien in Superlativen, sprechen von Katastrophen, Jahrhundertkrisen oder Turbosommer. Journalist*innen sollten aber besonders verständlich und ausdrucksstark sprechen und schreiben. Und viele meinen, dass dies am besten mit Superlativen geht. Corona mit Lockdown, Hochwasser, Afghanistan, Feuer in Südeuropa, Erdbeben und Orkan auf Haiti, all das erfordert fast täglich neue Bewertungen, macht betroffen. Man fragt sich unwillkürlich, ist unsere Welt total aus den Fugen geraten? Einigen macht das Angst. Zu welchem neuen Krisenpunkt wird unser aller Aufmerksamkeit als Nächstes gelenkt? Was rückt in der Berichterstattung in den Hintergrund, auch wenn sich die Lage noch garnicht geändert hat. Sind wir noch fähig komplexe, globale Krisen komplett zu erfassen zu meistern und zu verarbeiten? Halten wir diese Häufung an Katastrophen aus? Mit den uns verfügbaren Mitteln erfahren wir in den verschiedensten Livetickern oft schneller von neuen Geschehnissen als diejenigen, die rechtzeitig Lösungen abwägen und beschließen sollen. Wir erfahren es nicht nur eher, sondern haben für uns sogleich eine, unsere Bewertung parat.

Wenn wir trotz all der aktuellen Geschehnisse sachlich überlegen, geht es uns hier vor Ort genau betrachtet sehr gut. Sehen wir dieses überhaupt noch und schätzen wir es auch für uns persönlich so ein? Daran habe ich manchmal meine Zweifel, wenn ich in Gesprächen aufnehme, was im Einzelnen kritisiert oder sehr kritisch hinterfragt und bewertet wird. Corona hat uns für viele Dinge sehr sensibel gemacht.
Wie sollen wir bei all dem mit Zuversicht in die Zukunft blicken, wie sollen wir darauf vertrauen, dass auch noch unsere Kinder oder Enkel in einer intakten, geordneten freien Welt leben können? 

Unser Glaube kann uns in schweren Stunden und bei trüben Gedanken Halt geben, wir können darauf vertrauen, dass auch in diesen schweren Stunden jemand für uns da ist, unsere Sorgen und Nöte im Gebet anhört und uns hoffentlich die nötige Zuversicht geben kann. 
Eines ist aber gewiss, ein einfach weiter so können wir uns nicht mehr leisten. Fangen wir bei uns selbst an, schauen wir jeder bei uns selbst, wo wir einen Gang zurückschalten - überlegen wir, was für uns wirklich wichtig ist, was das Leben ausmacht. Unwillkürlich kommt mir wieder die Jahreslosung für dieses Jahr in den Sinn: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! Wenn wir uns diese Textstelle bei Lukas 6,36 zu Herzen nehmen und bei allen anstehenden Entscheidungen und Bewertungen zu Grunde legen, braucht uns um unsere Zukunft nicht Angst zu werden, auch wenn wir vielleicht etwas von unserem Wohlstands- und Anspruchsdenken aufgeben müssen! Es geht uns dann sicher nicht schlechter, aber vielleicht sind wir ein wenig zufriedener und dankbarer. Dann können wir vielleicht auch mit Zuversicht in die Zukunft blicken, im Vertrauen auf Gott.

Manfred Hohmeier

 

Besonderer Hinweis, Sachstand 18.09.21 (Update 47): Ab einer Inzidenz von 35 gilt in den Räumen der Christuskirche grundsätzlich die 3G-Regel. Im Gottesdienst findet die 3G-Regel keine Anwendung. Auf dem Weg zum Platz und bei Bewegungen in der Kirche ist eine Maske zu tragen. Da in unserer Kirche die Abstandsregel von 1,5 m eingehalten wird, entfällt die Maskenpflicht am Platz. Zum Singen ist gem. Beschluss des KV eine Maske zu tragen.
Um die 1,5 m Abstand einhalten zu können, wird die Höchstzahl der Gottesdienstbesucher in der Christuskirche auf 55 begrenzt. Nehmen Sie in der Kirche bitte zügig Ihre Plätze ein, behalten Sie bis zum Platz Ihre Maske auf. Vermeiden Sie Gruppenbildung vor und auch nach dem Gottesdienst. Halten Sie stets Abstand und verändern Sie bitte nichts an der Stuhl-/Sitzordnung.
Gottesdienst in der gelockerten Form kann nur stattfinden, wenn die Regularien eingehalten werden - helfen Sie uns dabei, auch in ihrem eigenen Interesse. Scheuen Sie sich aber bitte nicht, trotz der neuen Regel, weiterhin auch am Platz eine Maske zu tragen - es ist Ihre Entscheidung auch zu Ihrer Sicherheit!
Seien Sie sich sicher, wir unternehmen alles, damit sich in unserer Kirche niemand ansteckt - machen Sie mit! 
Für Taufen, Hochzeiten etc. nehmen Sie bitte rechtzeitig Verbindung zum Pfarrer auf, der Ihnen die dafür geltenden Hygienebestimmungen erläutert. Lesen Sie dazu unsere Hygienekonzepte für die verschiedenen Veranstaltungen. 

Gottesdienste, Andachten, Ideen und Gedanken in Corona-Zeiten finden Sie ab sofort aus Gründen der Übersichtlichkeit hier!

Wer den Monatsgruß lesen möchte, er ist hier als PDF-Download abrufbar.

Digitaler Gottesdienst für den 5. September 2021 hier

 

Erntedankfest 2021
Bildrechte: Grunwald

Zum Erntedankfest, Gottesdienst für Kleine und Große. Sonntag, 03.10.21, 10.00 Uhr in der Christuskirche Veitshöchheim. Erntegaben dürfen gerne mitgebracht werden! Kommen Sie gerne vorbei, feiern Sie mit uns in dieser besonderen Zeit.