Rechlin zu Gast in Veitshöchheim

Partnerschaft mit Rechlin
Bildrechte: Christuskirche

Um der Partnerschaft zwischen den beiden Kirchengemeinden neue Impulse zu geben, hatten sich Pastorin Häggberg zusammen mit Jana Winkel und Dagmar Kuhnle aus dem Kirchengemeinderat aufgemacht Veitshöchheim am Wochenende 08.-10.11. zu besuchen. Der 30. Jahrestag des Mauerfalls gab dem Treffen eine besondere Bedeutung.

Nach einer langen Anfahrt von über 600 km wurden die Gäste in den Gemeinderäumen der Christuskirche herzlich empfangen. Bei Rundgang durch die neu gestalteten Kirchenräume und kleinem Imbiss wurden die ersten Erfahrungen und Besonderheiten aus den Kirchengemeinden ausgetauscht, bevor sie von Barbara Reich-Scholz zu Hause aufgenommen wurden.

Am Samstag ging es nach Güntersleben, wo die Abordnung am routinemäßig stattfindenden Frauenfrühstück teilnahm. Schnell kam man sich auch hier näher und erzählte aus dem vielfältigen, aber doch sehr unterschiedlichen Gemeindeleben hier und dort - vor und nach dem Mauerfall.

Nach einem kleinen Imbiss in der Genusswerkstatt Mehlig ging es bei sonnigem Wetter durch den Rokokogarten. Frau Kuhnle hatte sogleich zahlreiche Ideen für Veranstaltungen im Hofgarten, die sich aber leider wegen Einwänden der zuständigen Schlösser und Seen Verwaltung nicht realisieren lassen. Auch auf dem Weg entlang des Mains gab es einen regen Gedankenaustausch. Am

Schoppen am Main
Bildrechte: Hohmeier

Kneippbecken ließen Frau Kuhnle und Frau Winkel es sich nicht nehmen, Schuhe und Strümpfe auszuziehen, um spontan einen Rundgang im eisigen Wasser zu machen. Angekommen am Steg, gab es dann einen kleinen Schoppen. Nach einem kurzen Halt in der Vituskirche ging es dann zurück in die Gemeinderäume zu einem Austausch zwischen den Kirchenvorständen von Ideen, wie die Partnerschaft intensiviert werden könne. Aufgrund der großen Entfernung ist es nicht immer möglich, zusammen vor Ort gemeinsam etwas durchzuführen. Es wurden aber einige Bereiche identifiziert, wo trotzdem etwas gemeinsames entstehen kann - lassen sie sich überraschen!

Am Abend traf man sich in größerer Runde, insbesondere mit denen, die über all die Jahre Kontakt nach Rechlin und Vipperow gehalten haben - dem Urgestein der Partnerschaft. In den Erzählungen wurde schnell deutlich, welch lange und ereignisreiche Tradition unsere Partnerschaft hat - vor und nach der Wende! Frau Knobloch hatte ihre in drei Alben gesammelte Erinnerungen mitgebracht, die einluden, sich an das ein oder andere Treffen wieder genauer zu erinnern. So war ein kurzweiliger geselliger Abend schnell vorüber.

Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst in dem Diakonin Grunwald besonders auf Ereignis und Jubiläum des Mauerfalls einging. Jana Winkel und Pastorin Häggberg trugen mit Flöte, Gitarre und zwei ostdeutschen Liedern zum Gottesdienst bei. Zum Ende des Gottesdienstes wurde noch ein gemeinsames Erinnerungsfoto gemacht. Zum Abschluss des Besuches traf man sich nach dem Gottesdienst noch einmal in den Gemeinderäumen zu Imbiss und Gedankenaustausch, bevor es für die Delegation dann mit Segen, Proviant und guten Wünschen auf den langen Rückweg ging.

Es war ein ereignisreiches kurzweiliges Wochenende, an dem wir uns wieder näher gekommen sind, mit guten Ideen und Vorsätzen zur Fortsetzung und Intensivierung einer gelebten Partnerschaft.