Konzert mit Jericho

Plakat Jericho 2016
Bildrechte: Jericho

Nach zwei Jahren ist es endlich wieder soweit, Jericho gibt am Samstag, 19. März 2016, ein Konzert in der Christuskirche Veitshöchheim. Beginn ist 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei. Am Ende des Konzertes wird am Ausgang um eine Spende gebeten. Alle sind herzlich willkommen, lassen Sie Ihre Seele baumeln, bei bekannten und neuen einfühlsamen Melodien mit Texten zum Nachdenken. Tauchen Sie ein in eine besondere Atmosphäre von Ruhe und Besinnlichkeit.

Jericho wurde 1975 als Schülerband in einer evangelischen Kirchengemeinde im unterfränkischen Schweinfurt (Bayern) gegründet.
Damals gab es die ersten zaghaften Ansätze, Popmusik für den Gottesdienst und die Verkündigung zu adaptieren. Die erfolgreiche Geschichte des sogenannten „Neue geistlichen Liedes“  begann mit „Danke“, dem Siegertitel eines Wettbewerbes. Jericho war eine der Pionierbands für diesen Aufbruch. Der Bekanntheitsgrad der Gruppe wuchs schnell und ständig: Über die eigene Gemeinde und das Dekanat hinaus in die Landeskirche und über die Kirchentage auch darüber hinaus. 1989 gestaltete Jericho musikalisch den zentralen Eröffnungsgottesdienst des Berliner Kirchentags. Das war der Höhepunkt dieser ersten Bandphase.

Spielte Jericho zunächst vor allem in Gottesdiensten und dort das Repertoire bekannter Größer wie Pit Janssens, Dieter Trautwein oder Fritz Baltruweit nach, so entwickelte die Band spätestens seit ihrer 86er LP „Tröstet mein Volk“ eigenes Songschreiber-Potenzial. Mit diesem einher ging der Wunsch, in eigener Verantwortung Konzerte und besondere liturgische Formen zu gestalten. Das Format des „Oberndorfer Karfreitags“ wurde entwickelt und über drei Jahrzehnte mit Leben gefüllt. Standen in den 80er und 90er Jahren Gottesdienstgestaltung und eigene Konzerte nebeneinander, so begann mit einer gemeinsame Reise nach Israel und der daraus entstandenen CD „immer und jetzt“ endgültig der dritte große Abschnitt der Bandgeschichte, der bis heute dauert.

Impressionen aus dem Jericho-Konzert
Bildrechte: M. Hohmeier

Anspruchsvolle deutsche Texte, interpretiert in der musikalischen Sprache des Pop, Rock, Jazz, Chansons oder Gospels, stehen für eine ganz eigene Gattung der Verkündigung. Sensibel und unaufdringlich, irgendwo zwischen Himmel und Erde angesiedelt, geht es um Gott und die Menschen und um das Leben in seinen Höhen und Tiefen und vielen Facetten. Geschmackvoll in Szene gesetzt und sympathisch interpretiert von einer Amateurgruppe, die auch im vierten Jahrzehnt ihres Bestehens mit Lust und Laune bei der Sache ist.