Die Jahreslosung 2018

Jahreslosung 2018
Bildrechte: Eberhard Münch

Mit der Jahreslosung 2018 „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“ (Offenbarung 21, 6) beschäftigten sich die Seniorinnen und der Senioren bei ihrem ersten Treffen im Jahr 2018. Diakonin Claudia Grunwald erklärte kurz etwas zum theologischen Hintergrund des Textes. Dann folgte eine ausführliche Bildbetrachtung.

Gedanlken zur Jahreslosung 2018

Eberhard Münch hat mit dem Bild die Jahreslosung in Mischtechnik umgesetzt, und es gab viel zu entdecken in Farbwahl, Formgebung, … Man musste mitunter ganz genau hinschauen. Denn da ist mehr. Ein glutroter Strahl, ein farbiges Band zwischen Himmel und Erde. Ein Zeichen für Gottes Liebe, Gottes Licht, das in unseren Alltag hineinstrahlt. Wasser, das uns zur Quelle des Lebens wird. In der damaligen Zeit, als Johannes, der Seher von Patmos, die Worte der Losung aufschreibt, war es für die meisten nicht selbstverständlich frisches Wasser zu trinken. Es regnete nur selten und der tägliche Wasserbedarf wurde aus einer Zisterne geschöpft. Die Erfahrung frischen Quellwassers wird für die meisten also ein seltenes und darum sehr eindrückliches Ereignis gewesen sein. Kein abgestandenes sondern lebendiges Wasser. Es geht um das, was uns lebendig macht, lebendig erhält  und nicht nur materiell. es geht auch um Durst nach Leben.

Zum Abschluss ging es kreativ weiter. Die Anwesenden machten sich  Gedanken zum Wasser: Wie kann Wasser sein (Adjektive)? Was kann Wasser alles (Verben)? Was ist Wasser (Nomen)? Alle gesammelten Worte wurden auf einem Plakat festgehalten. Es zeigt die mannigfaltigen Erscheinungsweisen und die Wichtigkeit des Elementes für Menschen, Pflanzen und Tiere. Am Ende des Treffens waren sich alle einig: Es lohnt sich, dieser Losung im Jahr 2018 auf der Spur zu bleiben!