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Hier einige Gedanken zu Tageslosung und Lehrtext vom 20.06.24:
Paulus schreibt: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus. (Philipper 3,13-14)

Der Lehrtext passt gut in die Zeit. Die Leichathletikeuropameisterschaft ist gerade vorbei, die Fußball EM hat gerade begonnen. Die Sportler haben nur ein Ziel - zu gewinnen. Was nützt eine noch so große Anstrengung, wenn der Läufer nicht auf das Ende fokussiert ist? Was nützt es, wenn nicht jeder Spieler glaubt, dass ein Sieg möglich ist? Jeder Athlet weiß, dass er nach vorne schauen muss. Sobald der Läufer in das Publikum oder zu Boden blickt, beginnt er zu straucheln, kommt aus der Bahn oder fällt sogar. Schaut er zurück, um zu gucken wie weit die anderen sind, verliert er die Konzentration auf das Ziel.
Im Brief des Paulus an die Philipper erkennen wir die Zielstrebigkeit, mit der er sein Christsein lebt: Er sagt:„Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, dass ich es ergriffen habe; eines aber [tue ich]: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt, und jage auf das Ziel zu, den Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus“ (Philipper 3,13-14). Paulus ist hochkonzentriert. Er schaut nur nach vorne auf sein Ziel, die himmlische Berufung. Es ist ein Ziel, das über alle irdischen Belohnungen hinausgeht und uns zu einem Leben führt, das im Einklang mit Gottes Willen steht. Es erfordert Ausdauer, Glauben und Hingabe, um dieses Ziel zu erreichen, aber Paulus sagt, es lohnt sich, danach zu streben.

Menschen, die in einer bestimmten Disziplin (sei es im Sport, in der Musik oder in der Kunst) großartige Leistungen vollbringen, haben meist nur eines im Sinn: Sie trainieren und üben jahrelang, um besser, perfekter zu werden, Spitzenleistungen zu vollbringen. Die Erfolgreichen verschwenden keine unnötig Energie, verzetteln sich nicht, tanzen nicht auf vielen Hochzeiten. Solch eine Konzentration auf das Ziel ist für den Lauf, den Erfolg, das Erreichen eines Zieles absolut notwendig. Unsere täglichen Ablenkungen sind vielfältig. Wir sorgen uns eher um Anerkennung, Stellung in der Gesellschaft, Ansehen oder Aussehen. Dabei verdrängen wir oft das eigentliche Ziel.

Auch in der Gemeinde sollten wir nach vorne schauen. Hin und wieder hört man jemanden von den guten alten Zeiten reden. Damit meinen sie nicht nur schöne Erinnerungen an die persönliche Vergangenheit, sondern auch an die in der Gemeinde. „Damals war es so schön, da haben wir dies und  das gemacht.“ Oftmals hadern wir auch mit Entscheidungen in der Vergangenheit. Vergangenes können wir aber nicht mehr ändern. Doch statt zurück zu schauen, sollten wir Zukunft gestalten. Das können wir nur, wenn wir darauf vertrauen, dass wir in der Vergangenheit unter den damaligen Erkenntnissen und Bedingungen alles richtig abgewogen und richtig entschieden haben. Haben wir dieses Vertrauen nicht, tun wir uns zukünftig schwer überhaupt Entscheidungen zu treffen und werden gesteckte Ziele niemals erreichen. 

Anders als Petrus bin ich der Meinung, dass wir doch gelegentlich bewusst zurückschauen sollten. Das soll nicht heißen, dass wir die Vergangenheit stets als Bürde mitschleppen müssen. Aber ein Blick zurück kann uns neue Kraft geben. Erfolge können uns selbstbewusst und zuversichtlich machen. Aus Fehlern lernen wir. Beides, Erfolg und auch Fehler sollen uns auf unserem Weg in die Zukunft, zum Ziel helfen, sie sollen uns sicher machen, dass wir unser persönliches Ziel auch erreichen werden.

Doch was sind unsere, was sind ihre persönlichen Ziele, worauf schauen sie, worauf konzentrieren sie sich? Worauf schauen sie zurück? Was wollen sie erreichen? 

Nehmen Sie sich etwas Zeit, über Ihre Ziele nachzudenken, vielleicht formulieren Sie diese ja auch einmal neu!

Manfred Hohmeier

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